Bildung – ein Grundrecht für alle?
Bildung ist eines der Grundelemente für sozialen Fortschritt. Jedoch haben in vielen Ländern dieser Erde aus verschiedenen Gründen Millionen Menschen keinen Zugang zu Schulen und somit weniger Zukunftschancen. Auch sind Mädchen in diesem Bereich noch immer stärker benachteiligt als Jungen. So bleiben Mädchen zuhause, wenn das Schulgeld nicht für alle Kinder reicht, oder Mädchen müssen die Schule abbrechen, wenn sie schwanger werden.
Bildung verändert alles

Für uns Comboni-Missionare ist es ein großes Anliegen, jungen Menschen durch schulische und handwerkliche Ausbildung zu helfen, ihr Leben besser zu gestalten, Stammeskonflikte zu überwinden und zur Entwicklung ihres Landes beizutragen.
Die meisten Kulturen haben Stammesälteste, die den Kindern die überlieferten Weisheiten weitergeben. So wichtig das für alle Völker ist, so grenzen sie sich damit oft von anderen ab und helfen wenig, volksübergreifende Wahrheiten und neue Sichtweisen zu erlernen. Dazu braucht es den Zugang zu allgemein schulischer Bildung. Solche Bildung ist entscheidend für die Befreiung von Menschen aus Hunger und Armut, weil Menschen sich dadurch auch nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden zuwenden und Kenntnisse über eine gesunde Ernährung erwerben können. Ein gleichberechtigter Zugang zu Schule und Berufsausbildung hilft Frauen dabei, einen Arbeitsplatz außerhalb des eigenen Haushalts zu finden, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern.
„Bildung ist der Zugang zu Freiheit, Demokratie und Entwicklung.“ Nelson Mandela
Comboni-Missionare bieten Chancen
Die Comboni-Missionare haben in vielen Ländern wie Kenia, Uganda, Südafrika, Ecuador, Peru, usw. Schulen und Zentren für Berufsausbildung aufgebaut und betreiben sie teilweise auch heute noch selbst. Auch unterstützen unsere Missionare darüber hinaus im Rahmen ihrer pastoralen und sozialen Missionsarbeit gezielt Kinder mit Schulgeld und begabte junge Menschen mit Stipendien, die sonst keine Möglichkeit haben, eine Schul- oder Berufsausbildung zu bekommen. In Kindergärten werden Kleinkinder betreut, versorgt und auf die Schule vorbereitet. Grund- und weiterführende Schulen, auch als Internat, vermitteln gute Schulabschlüsse. Technische Schulen oder Krankenpflegeschulen bringen fähige HandwerkerInnen und KrankenpflegerInnen hervor. An Universitäten machen Studenten ihren Abschluss und unter stützen ihr Land als qualifizierte Führungskräfte
Comboni-Missionare vermitteln
Comboni-Missionare kennen die Familien vor Ort und die Umstände sehr gut, in denen sie leben. Sie erkennen, wer Bedarf an Unterstützung für Schul- oder Berufsausbildung hat und helfen den Kindern und Jugendlichen bei der Umsetzung. In unserer Missionsprokura beantragen die Mitbrüder die Unterstützung und berichten auch regelmäßig über die Verwendung der Gelder und die schulischen Fortschritte der jungen Menschen bis hin zu ihrer Selbstständigkeit. So können Schulgelder sehr direkt und effizient eingesetzt werden.


