Comboni-Laien-Missionare: Berichte

Gemeinsamer Pilgerweg von Comboni-Missionaren und Comboni-Laienmissionaren

Vom 22.-25. September 2019 machten sich Comboni-Missionare und Comboni-Laienmissionare auf einen Pilgerweg im Altmühltal. Das gemeinsame Unterwegssein sollte die beiden Zweige der Comboni-Familie in der DSP enger miteinander verbinden und die jeweiligen Potentiale, mit denen wir uns im missionarischen Handeln gegenseitig stärken können, ins Gespräch bringen. Gemeinsam wollten wir Missionaren der Gründerzeit des Bistums Eichstätt und heutigen Glaubenszeugen begegnen. Die Einladung zu dem gemeinsamen Pilgerweg ging vom Provinzial Pater Karl Peinhopf aus. Er gab damit der bei Begegnungen im Missionshaus in Nürnberg entstandenen Idee eine Gestalt.  Die konkreten Vorbereitungen übernahm dann Willi Dorr von der CLM-Gruppe gemeinsam mit Pater Günther Hofmann.

Quartier fanden wir in Mörnsheim, im Begegnungshaus der Franziskanerinnen von Ingolstadt. Dort umsorgten uns sehr liebevoll zwei brasilianische Ordensfrauen, die gleichzeitig auch leibliche Schwestern sind. Die Anreise erfolgte in Fahrgemeinschaften aus verschiedenen Richtungen.

Am Montag pilgerten wir bei Nieselregen, der sich gar nicht schlimm anfühlte, auf dem Altmühltal-Panoramaweg über Dollnstein und einige ungeplante (Um-) Wege bis nach Eichstätt. In der Benediktinerabtei St. Walburga empfing uns Sr. Franziska, die ehemalige Äbtissin, und gab uns in sehr lebendiger Art und Weise Anteil am Leben der Hl. Walburga und der Geschichte des Klosters. Wir besuchten die Klosterkirche und das Grab der Heiligen. Ein besonderer „Bonbon“ war der Besuch des Grabes von Elisabetha Sedlmara, einer jungen Nubierin, die vom Priester Olivieri auf dem Sklavenmarkt in Alexandrien freigekauft wurde, im Jahre 1856 mit 11 Jahren in das Eichstätter Kloster kam und die zwei Jahren bis zu ihrem Tod dort verbrachte. Die Nähe zu Daniel Combonbi war an diesem Grab mit Händen greifbar. Beim anschließenden Besuch des Domes St. Willibald gab uns Willi Dorr Einblick in die Vita des Heiligen Willibald. Auch von einem weiteren Bruder Walburgas und Willibalds, dem Heiligen Wunibald, konnten wir manches erfahren, sowie von weiteren angelsächsischen Missionaren jener Zeit. Beeindruckend, wie es Bonifatius gelang, so viele junge Menschen seiner Familie für die Mission zu motivieren.

Der Dienstag führte uns in die entgegengesetzte Richtung nach Solnhofen. Diesmal lachte uns die Sonne und wir genossen in vollen Zügen die wunderschöne Landschaft rund um die Felsformation „Zwölf Apostel“. An der Basilika des Hl. Sola, ebenfalls angelsächsischer Missionar, machten wir Station. Im geologischen Museum mit dem versteinerten Urvogel Archaeopteryx, entdeckten wir nicht nur beeindruckende Zeugnisse aus der Jurazeit, sondern auch, dass Solnhofen vor Millionen Jahren am Äquator gelegen hatte!

Am Mittwoch ging es zum Abschluss nach Wemding zur Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein. Dort erzählte der Wallfahrtspfarrer Norbert Traub humorvoll und eindrücklich aus der Geschichte des Wallfahrtsortes. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst und anschließender Einkehr in der Pilger- Gaststätte endete unsere Pilgerreise. Erwähnenswert ist noch, dass wir die ersten beiden Tage jeweils mit einer heiligen Messe begannen und die Comboni-Laienmissionare unterwegs verschiedene Impulse zu Besinnung und Gebet anboten. Die Abende verbrachten wir mit Spielen zum besseren Kennenlernen, angeleitetem Austausch und lockeren Gesprächen.

Eine sehr bereichernde und intensive gemeinsame Zeit, an der die Comboni-Missionare Karl Peinhopf, Hans Eigner, Günther Hofmann, Hubert Grabmann sowie Denis (aus Uganda) und die CLM Brigitte Kreiter, Christoph Koch, Francesca Fraccalvieri, Jadwiga Jasco und Barbara Ludewig teilgenommen haben.

Brückenbau für den Frieden

CLM-Treffen vom 3.-5.Mai 2019 in Nürnberg

Wir durften diesmal zu unserem Treffen einen „Gast“ begrüßen: Thomas Mecha, der bis 2018 als AGEH-Fachkraft in Burundi in der Friedensarbeit der Diözese Bururi tätig war. Es gibt dort mit über 2.000 Basiskomitees ein enormes Potential zur Schlichtung und Mediation von Land- und Familienkonflikten der Bevölkerung. Der Bericht und anschließender Austausch darüber waren sehr interessant und inspirierend für die Weiterarbeit am Brückenbau für den Frieden. Daneben bastelten wir an  einen Vorschlag für das internationale CLM-Logo, hörten Neuigkeiten anderer CLM-Gruppen und beschlossen monatliche Kommunikations“päckchen“. Schön war das Wiedersehen mit der Provinzleitung, die ebenfalls tagte, sowie Pater Juan Goicochea aus Peru. Danke an Thomas, Bruder Hans, Pater Günther und die Nürnberger Hausgemeinschaft!

Die Vielfalt der CLM-Gruppen ist ihr Reichtum

Treffen der CLM in Nürnberg 15.-17.2.19

Christoph, P. Günther und Barbara berichteten noch immer begeistert und mit neuem Schwung von der Generalversammlung in Rom: Es war gut, dort dabei zu sein und die CLM der anderen 19 Länder bzw. Provinzen kennen zu lernen, sich auszutauschen, miteinander zu beten und zu ringen, was der Weiterentwicklung dient und welche konkreten Schritte dafür sinnvoll, notwendig und möglich sind. Die Vielfalt der CLM-Gruppen ist enorm und stellt gleichzeitig eine große Herausforderung als auch einen immensen Reichtum dar. Toll ist es, sich über WhatsApp in Kontakt zu sein. Barbara gab einen Überblick über die Beschlüsse der Generalversammlung und die Gruppe nahm eine erste Wichtung der anstehenden Aufgaben vor.

Pilgerweg von CLM und MCCJ
Br. Hans, P. Günther und Willi berichteten vom Stand der Vorbereitungen für den gemeinsamen Pilgerweg von MCCJ und CLM im September. Gemeinsam wurden die Vorschläge konkretisiert und Eckdaten festgelegt. Es gibt Platz für 18 Leute, Anmeldungen sind über Willi (CLM) und die P. Günther (MCCJ) möglich.

Bei herrlichstem Sonnenschein konnten wir nach dem Mittagessen um den Wörther See spazieren.

Afrika – Kontinent von Friedensinitiativen
Eine Arbeitseinheit widmeten wir der Weiterarbeit an unserem Friedensprojekt. Der nächste Schritt wird der Vortrag von Br. Hans im Friedenszentrum in Lindau sein, wozu im gemeinsamen Überlegen die Grundidee der Methodik entstand. Es sollen die Erfahrungen und Schätze Afrikas in der Friedensarbeit zur Sprache kommen. Wir CLM werden für den Vortrag ein „Friedens-Orte-Netz“ gestalten. Dazu wurde die Zuarbeit verteilt.

Spiel zu Globalisierung
Unter Christophs Anleitung machten wir einen Exkurs in die Pädagogik zum Thema Globalisierung und Gerechtigkeit.

Der Mensch ist für die Freude – die Freude für den Menschen
Ein geistlicher Impuls über die Freude am Glauben nach Franz von Sales rundete Tag ab. „Die Freude ist unser göttliches Erbteil. Nur sie kann uns beglücken. Sie hat eine so mächtige Beziehung zu unserem Herzen, dass dieses ohne sie keine Ruhe findet. Gott schuf die Freude zu unserem Besten.“

Wir freuen uns auf das Treffen vom 3.-5. Mai, wo wir am Friedensprojekt weiterarbeiten wollen. Interessierte sind herzlich willkommen!

Barbara Ludewig

Probelauf für „Living Books“

Herbsttreffen 2018 in Josefstal

Das Herbsttreffen der Comboni-Laienmissionare fand vom 05.-07. Oktober statt. Im Combonihaus in Josefstal fanden sich zu der Gruppe der CLM auch Pater Günther Hofmann und Bruder Hans Eigner ein. Die Hauptaufgabe an dem Wochenende bestand darin, an dem Dokument zu arbeiten, welches der Vorbereitung auf das internationale CLM-Treffen dient. Dieses internationale Treffen findet im Dezember in Rom statt. Christoph, Barbara und Pater Günther Hoffmann werden daran teilnehmen.

Des Weiteren wurde an diesem Wochenende am Projekt „Living Books“ gearbeitet und gefeilt. Der erste Probelauf fand gleich nach dem Gottesdienst am Sonntag statt. Das anstehende Combonifest mit der Gottesdienstgemeinde war eine gute Möglichkeit, diese Art miteinander ins Gespräch zu kommen ein erstes Mal auszuprobieren. Die gemachten Erfahrungen zeigen uns,  dass man damit über Glaube und Kirche gut ins Gespräch kommen kann.  Wir werden uns bei nächster Gelegenheit wieder als „Living Books“ anbieten.

Die Teilnahme am Combonifest mit Gottesdienst und anschließenden Austausch war für uns eine große Bereicherung.

Letztendlich stand auch die Terminplanung für 2019 an. Erste Termine wurden bereits festgezurrt, weitere werden im Lauf der nächsten Wochen festgelegt. Interessierte laden wir schon jetzt zum Treffen vom 15.-17. Februar nach Nürnberg ein!

Willy Dorr

Mit den Menschen über den Glauben ins Gespräch kommen

 3. bis 8. August 2018 in Nürnberg

Es war – wie so oft schon – einfach schön, dass wir uns vom 3. bis 5. August im Missionshaus in Nürnberg wieder willkommen und quasi „wie zu Hause“ fühlen konnten. Bruder Hans Eigner gab uns eine Einführung in die politische und soziale Situation im Südsudan. Er half uns, besser zu verstehen, wie und wozu das Friedenszentrum in Juba entstanden ist und was dort jetzt geschieht, um Versöhnung und Frieden zu ermöglichen und bei der Überwindung traumatischer Erlebnisse zu helfen. Wir filterten heraus, womit konkret wir als CLM-Gruppe die außerordentlich wichtige Arbeit des Zentrums und der angegliederten Schulen unterstützen können. Das soll künftig ein Schwerpunkt unseres missionarischen Engagements sein.  Daneben konkretisierten wir unsere Überlegungen, hier in Deutschland mit Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen bzw. sie ins Gespräch darüber zu bringen. Auch das ist uns ein großes Anliegen, denn der Gottesglaube ist in unserer Umgebung weithin kein Gesprächsthema oder gar kein Thema mehr. Neben diesen beiden Schwerpunkten gab es Raum zum Gebet und persönlichen Austausch. Ein kulturelles „Schmankerl“ war am Samstagabend die Teilnahme an classic-open-air am Luitpoldhain. Gestärkt und mit einigen „Hausaufgaben“ im Gepäck machten wir uns auf den Rückweg in unsere „Alltagsmissionen“.

Barbara Ludewig

Brücken schlagen

Christi Himmelfahrt 2018 in Bautzen

Die Gruppe der Comboni-Laienmissionare (CLM) traf sich über Christi Himmelfahrt in Bautzen bei Barbara Ludewig. Wir konnten bei gutem Wetter die schöne Altstadt erkunden und die Bedeutung des Stasigefängsnisses Bautzen II durch einen Zeitezugen nachempfinden. Daneben beschäftigten wir uns damit, wie wir positive Friedensnachrichten, Initiativen und Erfahrungen zur Ermutigung vieler vernetzen und bekannter machen können. Dabei möchten wir auch Brücken in Länder schlagen, in denen Comboni-Missionare in diesem Sinne wirken. Die Grundidee ist geboren, in den kommenden Treffen gilt es diese Schritt für Schritt umzusetzen. Beim kommenden Treffen im August, wollen wir uns mit der Situation der Menschen sowie konkreter Friedensarbeit im Südsudan beschäftigen. Bruder Hans Eigner wird uns dabei unterstützen.

Barbara Ludewig

Sprachgewirr: Europäische Comboni-Laien-MissionarInnen (CLM) in Viseu/Portugal

Internationales Treffen der europäischen Comboni-Laien-Missionare vom 21. August bis 27. August 2016 in Viseu, Portugal

Ein immenser Reichtum an missionarischen Erfahrungen von unterschiedlichen Orten Europas und Übersee, Begegnung und Austausch zwischen engagierten Comboni-Laien aus Polen, Spanien, Portugal, Italien und der deutschsprachigen Provinz, Sprachgewirr, straffe Arbeitseinheiten, miteinander Beten und Feiern – das sind einige Schlaglichter des Treffens.

Die Zahl der Teilnehmenden stellt die Hausgemeinschaft in Viseu und die Organisatoren vor Herausforderungen: statt der geschätzten 60 Personen sind wir etwa 70 Comboni-Laien-Missionare und Comboni-Laien-Missionarinnen (CLM) und dazu circa 20 Kinder, plus die begleitenden Comboni-Missionare sowie Vertreter und Vertreterinnen der Comboni-Schwestern und des Säkularinstitutes, -insgesamt fast 100 Personen. Die Verständigung läuft überwiegend in Englisch und Spanisch und den Sprachen, die jeder einzelne kann, außerdem mit Hilfe von Händen und Füßen.

Die Inhalte sind der Stand der einzelnen Länder und Gruppen in Bezug auf die Bereiche Identität als CLM und Berufung, Organisation/Autonomie, Ökonomie/Nachhaltigkeit, Bildung, Kommunikation und Comboni-Familie. Neben dem Austausch geht es darum, zu beschließen, was auf europäischer Ebene verbindlich werden soll, was wir gemeinsam umsetzen wollen bzw. welche Kriterien/Prinzipien in bestimmten Bereichen für alle gelten können.

Wir deutschsprachigen CLM nehmen erstmals als Vertreter einer, wenn auch kleinen, CLM-Gruppe teil. Es ist schön, sich als Teil einer größeren Comboni-Laien-Gemeinschaft zu erleben, zu entdecken und einzubringen. Motiviert kehren wir in unseren Alltag zurück.

Die europäische Versammlung der Comboni-Missionare traf sich vom 21. August bis 27. August in Viseu im Mutterhaus der Comboni-Missionare in Portugal.

CLM der deutschsprachigen Provinz

Seht, da sind die Comboni-Laien-Missionare!

Treffen der Comboni-Laien-Missionare (CLM) im Missionshaus in Nürnberg vom 18.-21. März 2016

Am Freitag, dem 18. März, war es wieder so weit: die CLM kamen aus allen Landesteilen Deutschlands zusammen. Vier Tage lang bereitete die Comboni-Gruppe den Stand für den Katholikentag-Auftritt in Leipzig vor und setzte sich mit dem kontinentalen CLM-Treffen in Portugal im Sommer 2016 auseinander.

Die ersten trafen hoch motiviert schon Donnerstagnacht ein, die letzten kamen mit Reise-Truhe im Gepäck Freitag spätabends an. Die stimmung war geprägt von Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende und die anstehenden, gemeinsamen Aktionen. Nach den vielen „kopflastigen Treffen“ stand eine praktische, konkrete, handfeste Aufgabe an – kreatives Handeln war gefragt.

Der Samstag startete frühmorgens mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit den Comboni-Brüdern und Paulusschwestern. Gestärkt durch das Frühstück ging es an die zwei Themen des Wochenendes: Katholikentag und CLM-International. Mit großer Freude begrüßten wir das neue CLM-Ehrenmitglied Stella mit ihren Eltern Irene und Ulrich, die uns ab Mittag tatkräftig unterstützten.

Musikalisch unterlegt ging es in einer Gedankensammlung um das Motto des Katholikentags „Seht, da ist der Mensch“. Die Ideen für den Stand wurden konkretisiert, ein Globalisierungsspiel getestet, gemeinsam Lieder einstudiert und Materialien vorbereitet. Viel Spaß hatten wir alle beim Bekleiden afrikanischer und südamerikanischer Figuren sowie beim Gestalten der Spruch-Schilder und „Gedanken-Fetzen“ (siehe Foto).

Der Palmsonntag-Gemeindegottesdienst gab uns Impulse durch die aktuellen Bezüge Sklaverei, Flüchtlingsthematik und Weltkirche mit. Kinder legten dazu Symbole vor den Altar. Dabei sahen wir viele Parallelen zu den Anliegen der CLM-Bewegung.

Ausgehend von der internationalen CLM-Vorgeschichte und einem Konzeptpapier der kontinentalen CLM, wurden aktuelle Herausforderungen, Fragen und Antworten der CLM in der deutschsprachigen Comboni-Provinz diskutiert und formuliert. Diese sollen beim internationalen Treffen in Portugal eingebracht werden. Dieser Tag mit intensiver Textarbeit wurde abgerundet durch eine Meditation zusammem mit Gemeindemitgliedern im Comboni-Haus. Energetisch geladen machten wir uns voller Enthusiasmus an eine Gruppendiskussion und digitale Gestaltung verschiedener Info-Materialien für den Kirchentag.

Am Montag wurde Ausstehendes abgeschlossen und das Wochenende mit einem „Going-Out“ abgerundet: ein ehemaliger Obdachloser brachte uns auf einer alternativen Stadtführung durch Nürnberg soziale Orte nahe. Dabei kamen wir ins Gespräch mit Mitarbeitern der Drogenberatungsstelle „Lilith“, des offenen Treffs „Kassandra“ sowie der Bahnhofsmission.

Die Talente der Einzelnen und die Ermutigung in der CLM-Weggemeinschaft waren für uns sehr bereichernd: Seht, da ist der Mensch … gemeinsam-kreativ, individuell-ideenreich, solidarisch und missionarisch-lebend.

Treffen der CLM-Gruppe in Nürnberg vom 9.-11. Oktober 2015

Es war schön, den Gedenktag Daniel Combonis am 10. Oktober zusammen mit der Nürnberger Hausgemeinschaft der Comboni-Missionare mit dem Gottesdienst zu beginnen. Anschließend setzten wir uns mit der Enzyklika „Laudato Si’“ von Papst Franziskus auseinander. Pia Schildmair brachte uns vor allem die theologischen Grundlagen nahe. Steffen Riedel ermutigte aus Sicht eines Energieberaters durch Information über reale Möglichkeiten aus Technik und Wirtschaft: Es gibt eine Chance, mit der Schöpfung im umfassenden Sinn verantwortungsvoll und nachhaltig umzugehen! Natürlich gab es dazu auch spannende, teils kontroverse Diskussionen.

Weiterhin befassten wir uns mit der Planung für 2016 und der Vorbereitung des 100. Katholikentages in Leipzig, wo die Comboni-Familie präsent sein wird.

Beim Gottesdienst am Sonntag in Sankt Kunigund stand das Charisma Combonis heute im Fokus der Predigt. Provinzial Karl Peinhopf brachte dabei Impulse vom Generalkapitel in Rom ein. Die CLM bereicherten den Gottesdienst mit Liedern und Texten aus der Enzyklika „Laudato Si’“.

Encontro do grupo de LMC em Nürnberg de dia 9 a 11 de outubro de 2015

Foi muito bonito poder comecar o dia de Comboni no 10 de outubro com a celebraão junto aos Missionários Combonianos da casa. Depois trabalhamos sobre a eciclica „Laudato Si’“ do papa Francisco. Pia Schildmair fez uma palestra sobre a base teológica do dokumento. Steffen Riedel nos deu do pointo de vista de um consultor técnico de energia a boa notícia que é possível resolver os desafios com nossa terra e preserva-la no sentido amplo. Claro que houve discussão sobre isso.

Além da enciclica fizemos o planejamento par 2016 e demos os primeiros passos para a participacao no 100. Katholikentag em Leipzig, onde a familia comboniana da DSP quer se apresentar.

Na missa dominical na comunidade Santa Kunigunda celebrou-se de novo Daniel Comboni. O Provincial Padre Karl falou do carisma de Daniel e dos pontos principais do capítulo geral em Roma. Os LMC enriqueceram a missa com cantos e textos da enciclica „Laudato Si’“.

Aktionen der deutschsprachigen Comboni-Laien-Missionare

Jedes Jahr planen wir eine gemeinsame Gruppenaktion als Jahresprojekt, das wir gemeinsam planen und durchführen wollen. Zugleich wissen wir, dass jede*r in ihrer/seiner Heimatgemeinde und als Laie auch bei weltlichen Tätigkeiten schon recht eingebunden ist.

Aktion 2019

Derzeit planen wir eine Kooperation der Comboni-Laien-Missionare aus verschiedenen Ländern zum Arbeitstitel „Lokale Initiativen in der Friedensarbeit vernetzen“. Hierzu gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte im Rahmen des Comboni-Netzwerkes „Justice, Peace and Integrity of Creation“. Beides wurde auf der sechsten internationalen Generalversammlung der Comboni-Laien-Missionare (CLM/LMC/Laicos Misioneros Combonianos) besprochen.

Aktion 2018

Um mit Menschen über Glaube und Kirche ins Gespräch zu kommen, haben wir eine Methode ausgefeilt und dafür Plakate erstellt. In verschiedenen Gemeinden wollen wir uns nun als „Living Books“ anbieten, um bspw. nach Gottesdiensten die Situation für spirituelle und missionarische Themen zu öffnen, statt gleich nach Hause zu verschwinden.

Aktion 2017

Im Jahr 2017 feierte die Comboni-Familie anlässlich von 150 Jahren des Bestehens der Comboni-Missionare. Wir CLM beschäftigten uns mit den neu ins Deutsche übersetzten Briefen des Hl. Daniel Comboni. Nach dem Festgottesdienst sammelten wir Lob und Dank für 150 Jahre und lockerten den Festakt mit einem selbstgedichteten G’stanzl auf.

Aktion 2016

Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Comboni-Familie planten wir einen Stand mit interaktiven Aktionen anlässlich des 100. Katholikentages in Leipzig. Die gemeinsame Erfahrung hat uns alle bereichert.

Bericht und Bilder dazu können Sie hier nachlesen.

Gebet der Comboni-Laienmissionare

Du verbindest uns und führst uns zusammen.
In Deiner Liebe und Deinem Frieden sind wir geborgen.
Mit Dir, Gott, können wir nichts versäumen.
Gemeinsamm kann uns vieles gelingen.

Wirke in uns, wirke mit uns, wirke durch uns:
in unseren Beziehungen und Begegnungen,
in unseren Gemeinden als Teil der Weltkirche,
in unserem Beruf und in unseren Berufungen.

Gebetsanliegen 2019 der Comboni-Familie

Januar – Dass die Beschlüsse der 6. Generalversammlung der CLM die Einheit, Geschwisterlichkeit, Zusammenarbeit und den Missionseinsatz der Bewegung innerhalb und außerhalb des Heimatlandes fördern. Darum lasst uns beten.

Februar – Dass das Zeugnis unserer Gemeinschaften mit ihren verschiedenen Altersgruppen und geprägt von kultureller Vielfalt zum Zeichen eines Gottes wird, der alle Menschen unendlich liebt. Darum lasst uns beten.

März – Dass die Heiligsprechung von Erzbischof Oscar Romero den christlichen Gemeinden Lateinamerikas Kraft, Ausdauer und Vertrauen in die Macht des Evangeliums schenkt. Darum lasst uns beten.

April – Dass die Feier der Passion und der Auferstehung Jesu Christi die Völker aller Kulturen heilt, zusammenführt und die Hindernisse überwinden hilft, die ihr friedliches Zusammenleben beeinträchtigen. Darum lasst uns beten.

Mai – Dass sich die Frau immer mehr ihrer Eigenart und ihres Reichtums bewusst wird und sie am Leben und in der Leitung der Kirche voll teilnehmen kann. Darum lasst uns beten.

Juni – Dass die kleinen Schritte der Öffnung zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik China dazu beitragen, dass die chinesische Regierung allen Christen in China immer mehr  Verständnis und Achtung entgegenbringt. Darum lasst uns beten.

Juli – Dass wir in Zeiten von Einsamkeit und Schwierigkeiten die Anwesenheit Gottes spüren und uns solche Situationen zu größerer Vertrautheit mit Gott und zum Hinhören auf sein Wort führen. Darum lasst uns beten.

August – Dass die kommende Amazonas-Synode die Bereitschaft stärkt, Strukturen aus dem Weg zu räumen, die Leben vernichten, und Netze der Solidarität und kultureller Vielfalt aufzubauen, „die Wegwerfkultur“ zu überwinden. Darum lasst uns beten.

September – Dass die Comboni-Missionsschwestern während ihres Zwischenkapitels mit den Augen und dem Herzen Gottes über die laufenden Prozesse nachdenken und sich damit auseinandersetzen. Darum lasst uns beten.

Oktober – Dass der von Papst Franziskus gewünschte außerordentliche Missionsmonat in allen Christen die Begeisterung für die missio ad gentes neu belebt. Darum lasst uns beten.

November – Für alle Missionarinnen und Missionare, die sich ihrem Lebensende nähern: nimm sie, Herr, in deine väterlichen Arme auf. Möge uns das Beispiel ihrer Hingabe begleiten und Same für neue Missionsberufe werden. Darum lasst uns beten.

Dezember – Für alle Kinder, die wie Jesus fern ihrer Heimat zur Welt kommen: Lass sie menschliche Wärme und geschwisterliche Hilfe zu ihrer Entfaltung erfahren. Darum lasst uns beten.

Termine

An der Wurzel heilen durch systemische Arbeit

26. Oktober um 9:30 Uhr - 17:00 Uhr

CLM-Treffen

14. November - 17. November

Mauer damals – Mauern heute

20. November um 19:00 Uhr