Einsatzorte und Projekte

Wo du mitwirken kannst

Seit April 2018 bieten die Comboni-Missionare den Freiwilligendienst „Missionar auf Zeit (MaZ)“ in Kooperation mit dem BDKJ Bamberg, Referat Weltfreiwilligendienste an. Die Vorbereitung und Nachbereitung übernimmt das Referat Weltfreiwilligendienste, wobei die Comboni-Missionare die länderspezifische bzw. projektspezifische Vorbereitung machen. Im Einsatzland helfen die MaZ in einem Projekt der Comboni-Missionare mit.

Wir sind weltweit in über 40 Ländern aktiv. In einige unserer Projekte im Ausland entsenden wir junge Erwachsene als Freiwillige. An allen Einsatzstellen gab es bereits Freiwillige und überall steht der Freiwilligen beziehungsweise dem Freiwilligen eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner zur Verfügung. Somit kann eine gute Betreuung vor Ort gewährleistet werden. Darüber hinaus steht das MaZ-Team in Deutschland mit den Freiwilligen während des Einsatzes in Kontakt und ist Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.

Unsere Projekte in Uganda

Zwei Einsatzstellen für Frauen in Alenga

Alenga ist ein Dorf, das sich im Nordwesten von Uganda in der Diözese Lira befindet, etwa 230 km von der Hauptstadt Kampala entfernt. Die Gegend ist sehr ländlich und fruchtbar. Die Menschen leben größtenteils von Subsistenzwirtschaft. Die Comboni-Missionare leiten die große Pfarrgemeinde Alenga mit zahlreichen Außenstationen.

In Alenga gibt es eine Nähschule, die von den Little Sisters of Immaculate Mary, einer ugandischen Frauengemeinschaft geleitet wird. Dort werden Mädchen von einheimischen Lehrern unterrichtet. Gerade in ländlichen Gegenden ist der Zugang zu (höherer) (Schul-)Bildung oftmals versperrt. Deshalb ist es für die Bewohner rund um Alenga sehr wichtig, dass es diese hauswirtschaftliche Schule für Mädchen gibt. In der Nähschule wird auch ein Computerkurs angeboten, damit sich die Schülerinnen grundlegende IT-Kenntnisse aneignen können. Ziel ist es: Mädchen sollen eine gute Schulbildung bekommen, um später gute Chancen zu haben, eine Arbeit zu finden.

Die Freiwilligen unterstützen die Lehrer im Unterricht, fördern einzelne Schülerinnen oder kleine Gruppen, geben eigene Kurse (z.B. PC-Kurs), helfen in der Gemeinde bei der Jugendarbeit, im Chor, bei Theater- und Sportangeboten, bzw. führen eigene Projekte nach Talent und Absprache durch.

Die Comboni-Missionare leiten auch eine Krankenstation vor Ort, in der die Menschen der Umgebung, besonders schwangere Frauen, eine wichtige medizinische Grundversorgung erhalten.   Eine der beiden Freiwilligen kann hier mitarbeiten.

 Zwei Einsatzstellen für Frauen oder Männer im Matany-Hospital,

Das Matany Hospital liegt relativ abgelegen in einem Savannendorf nahe der Stadt Moroto an der Grenze zu Kenia. Das Krankenhaus wurde in den 70er Jahren von den Comboni-Schwestern und Brüdern aufgebaut. Es wurde als drittbestes katholisches Krankenhaus in Uganda ausgezeichnet. Dort leben einheimische und ausländische Comboni-Missionare/-innen, Ordensschwestern, Ärzte und Pflegepersonal. Es gibt dort eine Krankenpflegeschule, um einheimische Fachkräfte auszubilden. Fast alle Mitarbeiter/-innen sind aus Uganda, aber seit jeher gibt es in allen Bereichen die Möglichkeit zur Mitarbeit von ausländischen Fachkräften. Das Motto des Krankenhauses lautet: „We dress the wound, God heals it“.  

Die Freiwilligen helfen bei den täglichen Arbeiten im Krankenhaus mit: Unterstützung bei Sprechstunden, Mithilfe bei der Pflege der Patienten und bei der Verwaltung der Patientenakten, etc. oder in der großen Technischen Abteilung des Krankenhauses (Instandhaltung, Renovierung, Wasser- und Stromversorgung, Garten etc.)

Besondere Voraussetzungen für Bewerber/-innen für Uganda:

  • gute Englischkenntnisse
  • Interesse an religiösen und interkulturellen Themen
  • Bereitschaft zu einem einfachen Leben und ein aktives Mitleben in der katholischen Gemeinde
  • Kreativität und selbständiges Arbeiten wünschenswert
  • Vorerfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit wünschenswert