geboren am 21.05.1902 in Gaxhardt /D
Zeitliche Gelübde: 09.09.1924
Ewige Gelübde: 09.09.1927
Priesterweihe: 25.09.1927
verstorben am 12.06.1968 in Bad Mergentheim/D
beigesetzt in Ellwangen/D

Am Beginn des heiligen Fronleichnamsfestes und seines Namenstages starb unser Mitbruder Pater Anton Blank, am 12. Juni 1968 abends 11 Uhr im Krankenhaus von Bad Mergentheim.

Am Karfreitag wurde Pater Blank wegen großer Schmerzen im Rücken ins Caritas-Krankenhaus gebracht, wo er mit gutem Erfolg behandelt wurde. Von einer eintretenden Lungenentzündung erholte er sich. Sein Magen aber zeigte keinerlei Tätigkeit mehr, so dass der Arzt zur Operation schritt. Unsere Hoffnung stieg, als wir hörten, dass Pater Blank wieder feste Speisen zu sich nehmen konnte. Ja, es waren nur noch einige Tage bis zu seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. Gott hatte es jedoch anders gewollt. So überraschte uns alle die plötzliche Nachricht von seinem Tod.

Blicken wir zurück auf die Stationen seiner 66 Lebensjahre: Geboren wurde er am 21. Mai 1902 in Gaxhardt, Baden-Württemberg. Von 1914 bis 1922 besuchte er das Gymnasium in Ellwangen. Anschließend machte er das Postulat und Noviziat in Milland. Am 9. September1924 legte er die ersten Gelübde ab und am 9. September1927 die ewigen. Im Diözesanseminar von Brixen studierte er Philosophie und Theologie. Am 25. September 1927 empfing er in Brixen die Priesterweihe durch seine Exzellenz Nikolaus Markoni O.F.M.

Vom Juli bis Dezember 1928 war Pater Blank Spiritual in Bad Godesberg in einem Haus der von Bischof Geyer gegründeten Genossenschaft der Heiligen Engel. Von Januar bis April 1929 half er in der Seelsorge von Ellwangen mit. Es folgte eine dreijährige Tätigkeit als Rektor in Bad Mergentheim. Von November 1932 bis März 1933 war er Verwalter in Brixen. Vom April 1933 bis zu seinem Tod wirkte Pater Blank in Bad Mergentheim, abwechselnd als Rektor, Verwalter, Spiritual. Ab 1948 wirkte er auch als Seelsorger im städtischen Krankenhaus.

Den Mitbrüdern von Bad Mergentheim gebührt unser Dank für die Liebe und Sorge, die sie dem Mitbruder entgegengebracht haben. Oft hat Pater Blank, selber kränklich, den Weg zwischen Seminar und Krankenhaus zurückgelegt. Unvergesslich bleiben seine Bescheidenheit und sein stilles, priesterliches Wirken.

R.I.P.