Damit Menschen wieder Hoffnung haben

Seit vielen Jahren unterstützt Helene Dingler die Arbeit der Comboni-Missionare in Uganda und im Südsudan. In ihrem Bericht geht sie kurz auf die aktuelle Situation ein.

Es waren afrikanische Temperaturen, die wir in den letzten Monaten hatten. Leider fehlte der Regen, und als Bäuerin habe ich es hautnah mitbekommen. Auch unsere Tiere standen wochenlang auf ausgedörrten Weiden wie in der Steppe, kein Grün war mehr zu sehen, und auch wir mussten schon auf die Wintervorräte zurückgreifen.

So habe ich es in den letzten Jahren öfters in Uganda erlebt – kein Regen in der Regenzeit und die ganze Ernte vertrocknet. Das heißt für die Bauern dort: kein Verkauf von Erntegut, auch keine Einnahmen und somit kein Geld für die Familie, kein Schulgeld für die Kinder usw. Vom Staat gibt es hier keine Hilfe und so sind unsere Missionare hier immer wieder gefordert, wenn es bei manchen Menschen, besonders bei sozial Schwachen, Kranken und Waisen ums Überleben geht. Dabei haben sie viele andere finanzielle Herausforderungen, auch durch die vielen Flüchtlinge im Land. 1,7 Mio. Flüchtlinge, die Uganda aufgenommen hat, versuchen im Land zu überleben. Nahrungsmittel werden knapp und laufend teurer, auch der Preis von Baumaterial und sonstigem ist enorm gestiegen. So versuchen wir mit unseren Spenden unseren Missionaren zu helfen, da wo es am Nötigsten ist. Wir werden weitermachen und freuen uns, wenn Sie unser Projekt weiterhin unterstützen. Im Oktober fliege ich zum 10. Mal nach Uganda, um selber vor Ort zu sehen, wo weitere Hilfe am Nötigsten ist.

Helene Dingler

Lesen Sie hier die Briefe von Pater Josef Gerner, Bruder Konrad Tremmel und Bruder Bernhard Hengl.

2018-10-08T11:08:06+00:00