Brixen – frisch renoviert
Nach grundlegender Renovation (2005-2006) beeindruckt das Missionshaus durch seine Schönheit.
Kapelle in Milland
Ein Blick in unsere Kapelle
Hausgemeinschaft in Milland
Die Hausgemeinschaft von Milland im Jahr 2011  (v.l.n.r): P. Matthias Gamper, P. Anthony Kibira, P. Sebastian Hopfgartner, Br. Linus Mischi, P. Silvester Engl, P. Hubert Unterberger, P. Josef Knapp. P. Giampietro Pellegrini (hinter P. Knapp), P. Anton Pramstrahler, Br. Vitus Schatzer
P. Hans Maneschg
Seit 2015 in Brixen: Pater Hans Maneschg

 Das erste Comboni-Missionshaus im deutschen Sprachgebiet wurde auf das gemeinsame Drängen des Vatikans (Propaganda Fide) und des Österreichischen Kaiserhauses in Milland bei Brixen gegründet. Es sollte bis heute eine wechselvolle Geschichte durchstehen. Im Jahr 1903 wurde das neue Missionshaus, das heutige – inzwischen abgegebene – Jakob-Steiner-Haus, eröffnet. Der bewohnbare Christelehof wurde als Schülerheim hergerichtet – „Xaverianum“ genannt nach dem Erbauer des neuen Missionshauses und neu ernannten Bischofs von Zentralafrika, Franz Xaver Geyer. Nachdem Südtirol nach dem 1. Weltkrieg zu Italien kam, setzte ein harter Italienisierungsprozeß im Land ein, sodass sich die Kongregation nicht mehr in der Lage sah, den Betrieb aufrecht zu erhalten. 1927 wurde das Haus verkauft, die Schüler zogen nach Graz. Die zum Anwesen gehörende Ruine Vintler-Platsch wurde 1914 renoviert und zum neuen Missionshaus umgestaltet. Nach dem 2. Weltkrieg renovierte man den ehemaligen Christelehof und baute das neue Schülerheim Xaverianum dazu. Durch das Entstehen neuer Schulen und besserer Straßenverbindungen im ganzen Land, wurde das Schülerheim nach und nach überflüssig und 1988 geschlossen. 10 Jahre lang belegte es die Autonome Provinz für verschiedene Schulen.

 Von seiner Gründung 1895 an bis 1971 war das Haus in Milland mit einer Unterbrechung während des Zweiten Weltkriegs auch Scholastikat der Kongregation (also das Ausbildungshaus für künftige Priester unserer Gemeinschaft) und teilweise auch Noviziat. Heute dient das Haus zur Verbindung mit der Weltkirche und zur Verbreitung des solidarischen Gedankens mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Wir nennen diese Arbeit „missionarische Bewusstseinsbildung“.

 Anfang Juni 2003 wurde das „Haus der Solidarität Luis Lintner“ im früheren Schülerheim Xaverianum eröffnet. Das “Haus der Solidarität”, das durch den Schulterschluss verschiedener Eine-Welt-Gruppen und -Initiativen in Südtirol zustande gekommen ist, will ein Zentrum der Begegnung, der Information und Bewusstseinsbildung sein.

 In den Jahren 2005/2006 wurde unser Haus grundlegend saniert und renoviert. Seit Mitte November 2006 ist es wieder voll in Betrieb. Durch eine Neuordnung der Räumlichkeiten und natürlich durch manche technische Erneuerung bietet es gerade für die Älteren unter uns manche Erleichterung. Es hat aber auch Platz für unsere Freunde und Gönner, die uns als Gäste besuchen oder Urlaub im schönen Südtirol machen möchten.

 TIPP: Lesen Sie den Artikel in der kontinente-Ausgabe Januar/Februar 2007 und unseren Artikel vom 5.11.2006 zur Haus-Eröffnung.

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 Aus Milland grüßen:

 So sind wir zu erreichen:

Missionshaus Milland
Vintlerweg 18
Postfach 221
I-39042 Brixen, BZ
Tel.: +39 0472 0612-00
Fax: +39 0472 0612-01
E-Mail: milland@comboni.de

Anfahrtsskizze:

Anfahrt Brixen

Vom Bahnhof erreichen Sie das Missionshaus nach ca. 1,6 km.

 Adresse von P. Josef Knapp

Rathausplatz 2b
39040 Waidbruck, BZ
Tel.:  +39 0471 654209
E-Mail: josef.knapp@comboni.de

 Adresse von P. Dr. Franz Weber:

Alois-Schrottstr. 49
6020 Innsbruck / Österreich
Telefon (Uni): (05 12) 507-865-0/-1
Fax (Uni): (05 12) 507-2713
Tel. + Fax (priv): (05 12) 36 79 80
E-mail: franz.weber@comboni.at

 Adresse von P. Silvester Engl

Pfarrhaus St. Jakob 1
I-39043 Latzfons
Telefon: 0472 545187
E-Mail: silvester.engl@comboni.de