Missionshaus Nürnberg
Das neue Missionshaus in Nürnberg.
P. Karl Peinhopf
Pater Karl Peinhopf
Br. Friedbert Tremmel
Bruder Friedbert Tremmel
P. Herbert Gimpl
Pater Herbert Gimpl
P. Roberto Turyamureeba
Pater Roberto Turyamureeba
Br. Hans Bayer
Bruder Hans Bayer
P. Michael Zeitz
Pater Michael Zeitz

Im Comboni-Haus in der Scharrerstraße 32 befindet sich das Provinzialat und die Provinzverwaltung der Deutschsprachigen Provinz (DSP).

Nürnberg ist neuer Sitz des Provinzialats der DSP: wie kam es dazu?

Im Jahr 2009 hat das Land Bayern die Comboni-Missionare als „Körperschaft öffentlichen Rechts (KöR)“ anerkannt. Im Gegenzug erwartet der Staat, dass Leitung und Verwaltung der Ordensprovinz in Bayern angesiedelt sind. Nun musste ein geeigneter Standort in Bayern gefunden werden:

So dachte man zunächst, dass das Haus der Comboni-Missionare in Bamberg dafür geeignet wäre. Ein Umbau bzw. eine Sanierung wäre jedoch sehr teuer geworden. Zudem erwartete die Ordensleitung in Rom, dass mit der Präsenz in Bamberg ein missionarisch qualifiziertes, seelsorgerliches Arbeiten angestrebt wird, was jedoch kaum leistbar. Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollte auch kein grünes Licht für die Ansiedlung von Provinzialat und Provinzverwaltung im Haus in Bamberg gegeben werden. Also musste eine Alternative gefunden werden.

Nach einer gewissen Funkstille meldete sich der Nachbar der Gemeinschaft in Bamberg, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, mit dem Vorschlag, das Pfarrhaus von St. Kunigund in Nürnberg zu übernehmen. Durch den neu zu schaffenden Pfarreienverbund wurde das Gebäude leer, denn die Jesuiten, die viele Jahre hindurch die Pfarrei St. Kunigund betreut hatten, wollten bis zur Schaffung des Pfarreienverbunds die Pfarrei verlassen. Dieses Angebot des Erzbischofs wurde schließlich von den Comboni-Missionaren gern angenommen, da man so bei den Menschen ist, sobald man auf die Straße geht und das Haus in einem belebten, bunten, multikulturellen Stadtteil liegt: Gleißhammer.

Von der Renovierung zur Einweihung: viele Menschen nahmen daran Teil

Zunächst musste das Haus jedoch renoviert werden: Wer einen Altbau renovieren will, erlebt dabei so manches Unvorhergesehene. So war es auch im Haus in der Scharrerstraße. Dennoch waren die Renovierungsarbeiten so weit voran geschritten, dass das Haus am 15. März 2013 eingeweiht werden konnte. Die Einweihung wurde am Geburtstag des Ordensgründers, Bischof Daniel Comboni, vorgenommen. Zunächst fand eine Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Kunigund statt, welche Erzbischof Schick leitete. Es waren nicht nur Mitbrüder zur Feier gekommen, sondern auch viele Menschen aus St. Kunigund, Bekannte sowie eine größere Gruppe von Missionaren und Missionarinnen auf Zeit. Anschließend weihte der Erzbischof das Haus ein, welches sich eine minimale Strecke von der Kirche entfernt befindet.

Ganz in der Nähe des Hauses befinden sich auch die Kindertagesstätte St. Kunigund, das Haus der Paulusschwestern und auf der anderen Straßenseite liegt die Scharrerschule, eine Grund- und Mittelschule. Somit ist das Comboni-Haus mit viel Leben umgeben, ganz besonders unter der Woche.

Welche Aufgaben übernehmen die Mitbrüder in Nürnberg?

Die Zusammensetzung der Mitbrüder im neuen Provinzhaus trug dem Anliegen des Erzbischofs und der Ordensleitung in Rom Rechnung: Abgesehen vom Provinzial und dem Provinzverwalter arbeitet ein Mitbruder als „Pfarrvikar“ (Stellvertreter des Pfarrers) im Pfarreienverbund von St. Kunigund und St. Stefan mit. Außerdem tragen zwei Mitbrüder weltkirchliche Impulse in Schulen und Pfarreien hinein. Einer von ihnen ist auch für Interessierte an unserer Arbeit zuständig bzw. begleitet diese – seien es Interessierte an der missionarischen Gemeinschaft und ihrer Aufgabe oder Interessierte an den „Missionaren und Missionarinnen auf Zeit (MaZ)“. Außerdem befindet sich das „MaZ-Büro“ im Haus in Nürnberg.

Rund um's Comboni-Haus Nürnberg: Aktivitäten und Angebote

Die Comboni-Missionare im Haus in Nürnberg möchten sich nach mehreren Seiten hin offen zeigen: durch die Arbeit in der Pfarrei stehen sie in engem Kontakt mit den Menschen vor Ort, ebenso durch ihr Engagement in dieversen Gruppen im Stadtteil. Darüber hinaus stehen sie natürlich auch in enger Verbindung mit den anderen Comboni-Häusern in den deutschsprachigen Gebieten und anderen Provinzen und arbeiten zu besonderen Anlässen mit anderen Ordensgemeinschaften zusammen. Auch auf internationaler Ebene gibt es Austausch, denn es kommen immer wieder Gäste aus der ganzen Welt ins Comboni-Haus in Nürnberg, nicht nur Comboni-Missionare. So hält das Haus auch immer einige Gästezimmer bereit, in denen Mitbrüder oder andere Gäste, die den Combonis nahe stehen, übernachten können. Auch für viele Vorbereitungsseminare der Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) stehen Räumlichkeiten zur Verfügung: der „MaZ-Raum“, der im Laufe der Zeit immer bunter werden soll, von den MaZlern selbst mitgestaltet.

In Zukunft soll das Haus in Nürnberg noch mehr zu einem „Welthaus“ werden, in dem Gäste aus aller Welt willkommen sind und in dem auch Seminare und Veranstaltungen zu „Eine Welt Themen“ und Weltkirche stattfinden. Das Haus soll ein lebendiges Begegnungszentrum werden für unterschiedliche Gruppen.

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 Aus Nürnberg grüßen:

 So sind wir zu erreichen:

Comboni-Missionare
Scharrerstr. 32
D-90478 Nürnberg
Tel.: 0911 940577-200
Fax: 0911 940577-239
E-Mail: nuernberg@comboni.de

 Kontakt zum Provinzial P. Karl Peinhopf:

Tel.: +49 911 940577-220
E-Mail: provinzial@comboni.de

Provinzverwaltung

Tel.: 0911 940577-230 oder 0911 940577-233
Fax: 0911 940577-239
E-Mail: provinzverwalter@comboni.de