Markus Kränzle aus Wasseralfingen setzt sich für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Seit 2024 engagiert er sich regelmäßig ehrenamtlich im Bereich Suchthilfe in Kenia.
Blick für die Umwelt
Schon als kleiner Junge lernte Markus Kränzle aus Wasseralfingen von seinem Vater, dass die Verantwortung für unsere Umwelt nicht jenseits der eigenen Haustür aufhört. Damals sagte sein Vater ihm: „Geh du mal rechts entlang und dein Bruder links, und dann sammeln wir den umherliegenden Müll ein.“ Inzwischen ist er seit einigen Jahren als ehrenamtlicher Müllpate bei der Kampagne „Saubere Ostalb“ aktiv und schätzte schon während seiner Arbeit als Papiermacher bei der Papierfabrik Palm in Aalen, dass Altpapierverwertung und damit der Blick auf Ressourcen großgeschrieben wird.
Netzwerk für Suchthilfe in Kenia
Ein besonderes Engagement bringt ihn seit 2024 wiederholt nach Kenia in die Diözese Taita Taveta. Er arbeitete dort in verschiedenen Projekten mit und konnte interkulturelle und fachliche Erkenntnisse für die Suchthilfe gewinnen. Diese kommen ihm bei seiner Tätigkeit für den Kreuzbund Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart e.V., einem Fachverband der Caritas, zugute. Die Erfahrungen in Kenia haben Markus Kränzle bestärkt, sein Engagement dort auszubauen. Vor Ort arbeitet er auch mit einheimischen Partnern zusammen, so zum Beispiel Evelyne Muriuki, die für Missio Aachen Projekte koordiniert und junge Menschen in der Ausbildung unterstützt. Die Aufklärung über Suchtgefahren von gefährdeten Kindern und Jugendlichen ist Markus Kränzle ein Anliegen.
Rosenkränze für Pfarrei
Über Dekan Robert Kloker aus Schwäbisch Gmünd kam ein Kontakt zu den Comboni-Missionaren in Ellwangen zustande. Von Prokurator Pater Markus Körber erhielt Markus Kränzle sakrale Gefäße und Rosenkränze für die Pfarrei St. Paul’s Sechu, die er Anfang des Jahres dort an Pfarrer Ben Mwamburi übergeben konnte. Für die Zukunft hofft Markus Kränzle mit Unterstützung von Partnern, die bereits vor Ort arbeiten, sein Engagement für nachhaltige Projekte und im Bereich der Suchtarbeit ausbauen zu können.
Ulrike Lindner