Inzwischen ist unser Leben langsam wieder normaler und erträglicher geworden. Aber das ist nicht überall so. Länder Afrikas und Lateinamerikas, in denen die Comboni-Missionare schon viele Jahre tätig sind, erleben sich „im freien Fall“.

Armut begünstigt die Ausbreitung des Coronavirus

Durch die Corona-Pandemie ist erstmals seit 25 Jahren Afrikas Wirtschaft geschrumpft. Besonders Länder, die ohnehin schon mit Armut, Hunger, Kriegen, Flucht und den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind, bieten dem Coronavirus im globalen Süden eine große Angriffsfläche. Die Mehrheit der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser oder Hygieneartikeln. Dazu leben viele Menschen auf engstem Raum zusammen, was die Ausbreitung des Virus beschleunigt. Maßnahmen wie Quarantäne oder gar Ausgangsbeschränkungen durch die Regierung nehmen den Betroffenen oftmals das tägliche Brot.

Corona-Impfungen

Seit Ende des Jahres 2020 wird bei uns, wie auch in anderen Ländern gegen das Coronavirus geimpft. Viele Länder Afrikas und Lateinamerikas können sich jedoch die teuren Impfstoffdosen nicht leisten. Bereits jetzt wird befürchtet, dass durch die ungleiche Verteilung des Impfstoffes die Zahl der Hungernden aufgrund der Corona-Pandemie weltweit um nochmals bis zu 130 Millionen steigen könnte.

Unsere Mitbrüder helfen

Wir unterstützen daher mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unsere Krankenstationen und Krankenhäuser, um die erheblichen Mehrkosten für die Versorgung der Corona-Kranken und die Impfkampagnen auszugleichen. Br. Günther Nährich vom Matany Hospital in Uganda benötigt dringend Hygieneartikel, Zuschüsse zu den Gehältern der Krankenschwestern und ein Impfzentrum, das möglichst schnell eingerichtet werden muss.

Pater Alois Weiss in Trujillo, Peru, berichtet von Familien, deren Vater verstorben ist. Wer kommt für die Familie auf, die sich schon vorher durch die Behandlung der Krankheit verschuldet hat?

Pater Juan erzählt: „Die Menschen sterben, weil sie keinen Sauerstoff bekommen. Der Sauerstoffbedarf in Peru hat sich verdreifacht und ist nicht mehr bezahlbar.“

Br. Erich Fischnaller: „Der neue harte Lockdown in Uganda wird den Menschen wieder viel Hunger und Elend bringen.“ Er versorgt geflüchtete Südsudanesen in einem Flüchtlingslager in Norduganda mit Nahrungsmitteln und all dem, was zum Überleben nötig ist.

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