Bruder Konrad Tremmel leitet seit 10 Jahren die Handwerkerschule von Layibi in Nord-Uganda, in der jährlich etwa 200 junge Männer und Frauen als Schreiner, Maurer, Elektriker, Automechaniker und Schlosser ausgebildet werden.


Nicht alle, die hier nach einem Ausbildungsplatz fragen, haben eine Schule abgeschlossen. Deshalb gibt es für solche Anwärter in der Schule eine informelle Ausbildung, die vor allem auf praktischen Unterricht Wert legt. Danach können viele von ihnen problemlos in einem einfachen Handwerkerbetrieb mitarbeiten. Andererseits gibt es auch die formelle Ausbildung, die nach zwei Jahren mit einer anerkannten Abschlussprüfung die besten Voraussetzungen für einen guten Arbeitsplatz bietet.
Neu ist in diesem Jahr der Diploma-Kurs hinzugekommen, der 70 Studenten eine qualifizierte Weiterbildung ermöglicht und den Weg frei macht, einen eigenen Betrieb aufzumachen.
Einige der Ausgebildeten können sogar in den eigenen Produktionsstätten der Schule eine dauerhafte Anstellung finden.
Allgemein aber finden 80 Prozent der Absolventen eine gute Anstellung auf dem freien Markt, die ihnen hilft, ihre Familien zu ernähren.
Praktische Fähigkeiten, die man sich erworben hat, kann man so leicht nicht mehr verlieren und verändern nachhaltig die Möglichkeiten ganzer Familien.