Zwei Comboni-Schwestern in Brasilien tödlich verunglückt

Liebe Mitbrüder,

wir betrauern den tragischen Tod von zwei Comboni-Missionsschwestern, die an diesem Samstag, den 24. Juni 2017, in Brasilien in einem Autounfall verunglückt sind. Der Unfall ereignete sich in Santo Antônio do Matupi  gegen neun Uhr morgens als die beiden Missionarinnen auf dem Heimweg von ihrer pastoralen Arbeit waren. Es scheint, dass die beiden Schwestern die Kontrolle über den Wagen, einen Pick-Up, verloren haben. Sie fuhren  mit dem Auto über eine Brücke ohne Geländer, stürzten in den Fluss und ertranken. Beide wurden tot am Straßenrand aufgefunden, ungefähr 56 Kilometer von Humaitá entfernt. Im Wagen saßen Schwester Luisa Manuel aus Mozambik (47 Jahre alt), die von 2001 bis 2011 und dann wieder seit 2015 in Brasilien gearbeitet hat und Schwester Giusy (Giuseppina) Lupo aus Italien (37 Jahre alt), die seit 2014 in Brasilien gewirkt hat. Man brachte die Körper der beiden Frauen  in die Kathedrale von Humaitá um dort für sie Gebet zu halten.

Luisa und Giusy waren zwei junge, fröhliche und großzügige Frauen, die sich leidenschaftlich für die Mission eingesetzt haben. Ihr Tod ist ein großer Verlust für die Comboni-Familie und die lokalen Gemeinden von Humaitá. Lasst uns beten für die beiden Schwestern, die ihr Leben verloren haben, für ihre Familien und die Ordensgemeinschaft und ebenso für die Menschen, denen sie gedient haben.

Der Herr schenke Ihnen einen guten Platz in seinem himmlischen Reich.

2017-06-29T17:33:59+00:00