(Platzhalter) junge afrikanische Frau
Hermann Bentele P. Jakob Wellenzohn
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist (Äthiopien) afrikanischer Mann
Xhosa-Frau aus Südafrika Indio-Junge
Alois Hönle Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Dezember 2005

Junge Menschen müssen gefördert werden

Br. Erich Stöferle
Bruder Erich Stöferle mit dem mexikanischen Mitbruder Pater Rafael bei einer Inspektion der Solarzellen. In Südafrika gibt es viel Sonne.
Diese Energie muss genützt werden.
Bruder Erich Stöferle aus Ringingen bei Erbach (Ulm) hat seinen dritten Afrikaeinsatz, dieses Mal seit Dezember 2001 in Südafrika. Zwei Perioden von elf und sechs Jahren war er in Kenia tätig. Aus Pretoria erhielten wir folgenden Bericht.

Bruder Erich ist froh, dass Menschen in der Heimat hinter den Missionaren stehen, sie unterstützen und ihre Sorgen teilen. Er drückt es so aus: „Aus guter Erfahrung weiß ich um den Wert solcher Rückendeckung durch Wohlwollen, Gebet und Spenden.“

Der Missionsbruder sagt auch direkt heraus, um was es konkret geht: „Unsere Mitbrüder in Mamelodi haben mit den Spenden, die wir im vergangenen Jahr erhalten hatten, mehrere junge Leute fördern können.“

Er nennt eine junge Frau von 23 Jahren, Lindiwe. Sie ist aktiv in der Pfarrei tätig. Ihre Mutter lebt getrennt von ihrem Mann und kann sich und die Familie mit einer Teilzeitarbeit im Pfarrhaus über Wasser halten. Lindiwe konnte mit 1530 Rand (200 Euro) ein Computerkurs ermöglicht werden.

Auch Veronica, eine allein erziehende Mutter von 30 Jahren, konnte ein Computerkurs eine Anstellung ermöglichen. „Mit den Spenden aus Deutschland haben wir Veronica helfen können“, sagt Bruder Erich.

Bruder Erich ist verantwortlich für die Verwaltung in seiner Gemeinschaft. Was er besonders bedauert, ist die Tatsache, dass sich zur Zeit nur ein Student aus Südafrika auf das Priestertum vorbereitet. Zwei Studenten aus Mosambik sind als Gäste da. Sie sollen die englische Sprache erlernen, bevor sie ins Noviziat (Zeit der eigentlichen Einführung in das Leben eines Ordenschristen) nach Lusaka in Sambia gehen. In Mosambik ist die Landessprache Portugiesisch. „Ein anderer ist Mike, ein Flüchtling aus dem Sudan. Ihm können wir mit den Spenden eine Ausbildung zum Journalisten ermöglichen“, erzählt der Bruder.

Auch zwei Comboni-Missionare aus Mexiko, Rigoberto und Rafael, sind vorübergehend in dieser Hausgemeinschaft. Sie sind dort, um Englisch zu lernen. Erst dann können sie eine einheimische Sprache erlernen, um in einer Pfarrei eingesetzt zu werden.