Standort Josefstal 2017-04-28T08:45:05+00:00

Comboni-Standort Josefstal

Unser ältester Standort in Deutschland

  1. Anschrift
  2. Einrichtungen
  3. Tätigkeiten der Comboni-Missionare vor Ort
  4. Kontaktdaten und Arbeitsbereiche der Mitbrüder
  5. Geschichte des Hauses

Anschrift 

Missionshaus Josefstal
Combonistr. 55
73492 Rainau-Saverwang
Deutschland

Telefon: (0049) 7961 9027-0
E-Mail: josefstal@comboni.de

Einrichtungen

  • Tagungshaus (siehe nächster Absatz)
  • Gottesdienstgemeinde (siehe nächster Absatz)
  • Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (siehe unten Absatz „Geschichte“)

Tätigkeiten der Comboni-Missionare vor Ort

Aus Josefstal grüßen drei Comboni Missionare, die die Stellung im hiesigen Missionshaus halten. Pater Bernhard Riegel, Pater Georg Klose, Bruder Josef Unterpertinger. Pater Klose steht für Seelsorgeaushilfen in der näheren und weiteren Umgebung zur Verfügung und empfängt Gäste, die bei uns Einkehr- oder Besinnungstage halten. Pater Riegel ist der Hauptverantwortliche für das zentrale Büro des Werk des Erlösers in Ellwangen. Bruder Josef Unterpertinger ist unser Hausmeister, der sich um die praktischen Belange in dem recht großen Hause kümmert.

Neben der Unterkunft für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ dient das Missionshaus Josefstal auch weiterhin als Tagungshaus vor allem für Jugendliche und Erwachsene. Es besteht also die Möglichkeit, Einkehr- und Besinnungs-Tage sowie zu Klausurtagungen zu halten – allerdings für nur maximal 20 Personen. Interesssenten melden sich bitte über unsere E-Mail Adresse.

Seit Bestehen des neuen Missionshauses Josefstal hat sich ganz spontan eine Gottesdienstgemeinde gebildet. Sie wird seit zwei Jahren von Pater Anton Schneider betreut, der im Josefinum in Ellwangen seinen Wohnsitz hat und das Missionshaus Ellwangen leitet sowie auch für das Medienreferat der Provinz verantwortlich ist. Als Gottesdienstgemeinde sind wir eingebunden in den Pfarrverband Ellwangen St. Vitus, St. Wolfgang, Heilig Geist.

Gemeindegottesdienste: Jeden Sonntag um 9.30 Uhr.
Donnerstags wird um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. 

Die verschiedenen Dienste in dieser Gottesdienstgemeinde leistet eine Reihe von engagierten Laien.

Kontaktdaten der Mitbrüder

Pater Bernhard Riegel
Tel.: (0049) 7961 9027-12

Pater Georg Klose
Tel.: (0049) 7961 9027-15

Bruder Josef Unterpertinger
Tel.: (0049) 7961 9027-14

Geschichte des Hauses

Als nach dem Ersten Weltkrieg erstmals eine Gründung in Deutschland möglich wurde, kaufte die Kongregation 1919 die Schleifmühle bei Schrezheim (Ellwangen). In den Dreißigerjahren wurde ein Neubau errichtet, das Missionshaus Josefstal. In den Jahren 1973/74 wurde in der Nähe auf einem Hügel ein vollkommen neues Haus zur Ausbildung von Brudermissionaren und zunächst auch als Sitz der Missionsprokura gebaut. Bis 1998 wurde der Freundeskreis Werk des Erlösers von dort aus betreut. Dann wurde das Büro nach Ellwangen in das Josefinum verlegt.

Übrigens kommt der Name Josefstal davon her, dass die Niederlassung, die in einem kleinen Tal lag, in erster Linie der Ausbildung von Brudermissionaren diente. Der besonders den Brüdern zugeordnete Heilige ist nämlich der Heilige Josef. Als man 1975 in das neue Haus umzog, behielt dieses den Namen „Missionshaus Josefstal“ – obwohl es auf einer Anhöhe steht.

Das alte Missionshaus im Tal war nach einem Umbau von 1977 bis 1991 Stätte der Begegnung für junge Menschen und Zentrum missionarischer Bewusstseinsbildung. Das Haus selber erhielt den Namen „Comboni-Haus“. Ab 1992 wurde diese Arbeit im neuen Haus in Josefstal weitergeführt. Das Comboni-Haus wurde schließlich im Jahr 2003 an die Stadt Ellwangen veräußert.

Bereits in den 90er Jahren hatte der Provinzrat die Schließung und Veräußerung des Missionshauses Josefstal beschlossen. Freilich erwies sich eine Veräußerung vor allem aufgrund der baulichen Strukturen als sehr schwierig. So ist Josefstal auch heute noch im Besitz der Comboni-Missionare, obwohl fast alle der Josefstaler Comboni-Missionare 1997/98 in das Missionshaus Ellwangen („Josefinum“) umgezogen waren. Seit dieser Zeit bis heute wurde Josefstal von einigen wenigen Ordensmitgliedern als Tagungshaus geführt. Deshalb lebt eine kleine Gemeinschaft von Mitbrüdern in Josefstal.

Inzwischen hat sich seit Anfang 2016 eine ganz neue Situation ergeben. Das Ellwanger Kinderdorf Marienpflege bekam immer mehr „Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge“ von der Landeserstaufnahme Stelle Ellwangen (LEA) zugewiesen, so dass es mit seinen Räumlichkeiten an seine Grenzen stieß. Wir Comboni Missionare gingen auf Ihre Anfrage nach Räumlichkeiten ein und stellten einen Teil des Hauses der Marienpflege zur Verfügung. Die zwei unteren Stockwerke, in denen früher unsere Kandidaten und Lehrlinge wohnten, wurden samt Speisesaal und Küche an das Kinderdorf vermietet. Seit März 2016 wohnt eine Anzahl „Unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge“ im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in unserem Haus. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen und verschiedenen Ländern (Syrien, afrikanische Länder u.a.) und werden von Fachkräften des Kinderdorfes rund um die Uhr betreut. Platz ist für 28 Jugendliche vorhanden. Die Anzahl der zugeteilten Jugendlichen schwankt von Woche zu Woche. Noch sind nicht alle Räume voll belegt. So geschieht also in Josefstal eine – wie es im Fachausdruck heißt – erste „Inobhutnahme“ von „Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.“

Diese jungen Leute waren zum Teil Monate lang auf der Flucht, weil zuhause Krieg herrscht. Sie kommen – oft nach dem Verlust ihrer Eltern – in ein Land, das für sie völlig neu ist, und müssen mit ihren Kriegs- und Fluchttraumata sowie Gewalterfahrungen und den neuen Lebensgewohnheiten unserer Gesellschaft zurechtkommen.

Wir Comboni Missionare leisten auf diese Weise unseren Beitrag bei der Bewältigung der Unterbringung von Flüchtlingen. Das geschieht ganz im Sinne unseres Gründers des heiligen Daniel Comboni. Das Zusammenleben mit dieser Flüchtlingsgruppe und dem dazu gehörenden Personal hat sich bis jetzt als recht positiv erwiesen.

Die Kirche des Missionshaus Josefstal

Der Kreuzweg in der Kirche

Skulptur von Br. Hans Oberstaller +

Die kleine Hauskapelle für die Mitbrüder

Termine

Gebetsstunde für verfolgte Christen

21. November um 18:00 Uhr

Gebetsstunde für verfolgte Christen

12. Dezember um 18:00 Uhr

Sich auf den Weg machen – 5. Vorbereitungsseminar

9. Juli 2018 um 18:00 Uhr - 15. Juli 2018 um 15:00 Uhr