(Platzhalter) junge afrikanische Frau
Maria Schneider P. Herbert Gimpl
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist (Äthiopien) Katechist aus Afrika
Priester aus Bahir Dar (Äthiopien) junge  Frau aus Peru
Rudi Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Zum Thema „Südsudan ist unabhängig“ ein Beitrag vom 27.01.2014:

Bittgesuch von P. Daniele Moschetti, Provinzial der Comboni-Ordensprovinz Südsudan

Liebe Mitbrüder,

ich schreibe Euch heute, nachdem seit Mitte Dezember 2013 hier im Südsudan erneut gekämpft wird und zwar hauptsächlich zwischen der Regierung von Präsident Salva Kiir und Rebellen von Riek Machar. Das bedeutet, dass Dinka gegen Nuer kämpfen.

Nachdem ich viel mit den Mitgliedern des Provinzrates und weiteren Mitbrüdern gesprochen habe, entschieden wir, Euch alle um eine besondere Unterstützung für die inzwischen mehr als 500.000 Flüchtlinge im eigenen Land zu bitten. (Anm. des Übersetzers: Jüngste Angaben besagen, dass die Zahl der internen Flüchtlinge auf über 800.000 gestiegen ist.

Wir haben drei Missionen beim Volk der Nuer: Old Fangak, Leer und Ayod. Außerdem haben wir drei Missionen beim Volk der Dinka, nämlich in Yirol, Mapuordit und Barghel. Alle Mitbrüder sind weiterhin an ihren missionarischen Einsatzorden. Keiner von ihnen hat je gebeten, versetzt oder ersetzt zu werden. Wir danken dem Herrn für ihr Zeugnis bei den Menschen. Wir beten aber auch um Kraft, Mut und Weisheit für alle unserer Mitbrüder.

Interne Flüchtlinge liefen von verschiedenen Orten weg. Alle unsere Missionen in der Nähe der Kämpfe müssen sich der Wirklichkeit von tausenden Menschen stellen und sich um alle möglichen Bedürfnisse kümmern.

Wir bitten Euch, betet für die Menschen im Südsudan und für uns alle. Wenn Ihr eine finanzielle Möglichkeit habt, solidarisch mit den Menschen des Südsudan zu sein, seid Ihr dazu sehr willkommen.

Gott segne Euch!

P. Daniele Moschetti