(Platzhalter) junge afrikanische Frau
Maria Schneider P. Herbert Gimpl
Logo der Comboni-Missionare der DSP Nina Kerker
Jugendliche aus Kibremengist (Äthiopien) Katechist aus Afrika
Frau aus Kibremengist/Äthiopien Mädchen aus Piura/Peru
Rudi Kind aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Zum Thema „Südsudan ist unabhängig“ ein Beitrag vom 29.01.2014:

Südsudan: Berechtigte Hoffnung auf eine bessere Zeit

Im Südsudan gibt es 700.000 Binnenflüchtlinge, 112.000 Menschen flüchteten in die Nachbarstaaten. Die Zahl der Toten liegt nach Schätzungen internationaler Beobachter bei bis zu 10.000 Menschen. Südsudan, ohnehin schon eines der ärmsten Länder der Welt, hat sich in den letzten Wochen einen teuren Krieg geleistet. Und so richtig gelöst wirkt der Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem früheren Vize Riek Machar auch jetzt nicht, wo die beiden im äthiopischen Addis Abeba einen Waffenstillstand geschlossen haben.

Immerhin weiß die Comboni-Missionarin Elena Balatti, die seit über zwanzig Jahren in Nord- bzw. Südsudan arbeitet, auch etwas Gutes zu berichten. Radio Vatikan erreichte sie telefonisch in Malakal, Hauptort des Bundesstaats Oberer Nil. Unter anderem berichtet sie, dass der Waffenstillstand in Malakal hält. Die Region wurde von der Regierungsarmee am 20. Januar zurückerobert, drei Tage vor der Unterzeichnung des Waffenstillstands. Leider gehen aber die Kämpfe in einigen Gebieten weiter, nämlich dort, wo sich die beiden Armeen direkt gegenüberstehen, an den Grenzen der Bundesstaaten Oberer Nil und Jonglei wie auch Unity, wo die Ölquellen sind.

(rv, 29.01.2014)