(Platzhalter) Sr. Jude Veronica Njeri
Maria Schneider P. Herbert Gimpl
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien Katechist aus Afrika
Priester aus Bahir Dar (Äthiopien) Indio-Junge
Rudi Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Zum Thema „Südsudan ist unabhängig“ ein Beitrag vom 02.10.2012:

Teilerfolge nach zähen Verhandlungen

Die Präsidenten des Sudan und des Südsudan haben sich am Donnerstag, 27.09.2012, nach fünftätigen Verhandlungen auf eine Wiederaufnahme der Ölförderung geeinigt. Die Präsidenten der beiden Länder hatten tagelang über die bestehenden Streitpunkte verhandelt. Omar Al-Bashir (Sudan) und Salva Kiir (Südsudan) hatten sogar ihre Teilnahme an der UN-Vollversammlung abgesagt. Dafür einigten sie sich unter internationalem Druck wenigstens über die Ölförderung und dessen Transport. Der Förderstopp hatte den Südsudan, der zu 98% von Ölexporten abhängt, an den Rand des Ruins gebracht.

Die Präsidenten konnten sich noch immer nicht auf einen genauen gemeinsamen Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten einigen. Die Provinz Abyei und andere Strecken entlang der 1,800 km langen gemeinsamen Grenze bleiben somit umstritten. Beim Gespräch in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba verständigten sich die Präsidenten auch über die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone entlang der gemeinsamen Grenze.

Der der von der Afrikanischen Union beauftragte Vermittler, Südafrikas Ex-Präsident Thabo Mbeki, feierte die Vereinbarung vom Donnerstag als „einen gigantischen Schritt nach vorn“.

Seit Sonntag, 23.09.2012, bis Donnerstag, 27.09.2012 hatten die Präsidenten Omar al-Bashir aus dem Sudan und Salva Kiir aus dem Südsudan in Addis Abeba Gespräche geführt, die ursprünglich nur auf einen Tag angesetzt waren.