(Platzhalter) Sr. Assunta Arraghie
Maria Schneider P. Jakob Wellenzohn
Logo der Comboni-Missionare der DSP Stefanie Dandolo
Jugendliche aus Kibremengist/Äthiopien afrikanischer Mann
Priester aus Bahir Dar (Äthiopien) Indio-Junge
Albert Klingler Junge aus Kibremengist
(Platzhalter) Indigena-Frau

Zum Thema „Südsudan ist unabhängig“ ein Beitrag vom 10.12.2011:

Spannungen zwischen Nord- und Südsudan nehmen zu

Die Spannungen zwischen dem Nord- und dem Südsudan nehmen zu. Es wird von weiteren Zusammenstößen an der Grenze zwischen den beiden Ländern berichtet und in Khartum wurden erste Maßnahmen zur Kontrolle des Erdölexports aus dem Südsudan auf den Weg gebracht. Das sudanesische Parlament hat am 8. Dezember eine Änderung der Exportgesetze für Erdöl gebilligt. Dieses ermöglicht es dem Finanzministerium in Khartum, einen Teil der Erdölexporte zu beschlagnahmen, wenn der Eigentümer die entsprechenden Steuern- oder Zollgebühren nicht zahlt. Diese Maßnahme soll für Exporte aus dem Südsudan gelten, wenn sie über Pipelines abgewickelt werden, die durch sudanesisches Staatsgebiet führen.

Khartum teilt mit, dass rund 727 Millionen Dollar Steuern für insgesamt vier Erdöllieferungen aus dem Südsudan, die über sudanesisches Territorium abgewickelt wurden, bisher nicht bezahlt wurden. Der Vorsitzende des Parlaments in Khartum teilt mit, dass der Sudan auch die Zollgebühren für Rohöl aus dem Sudan von 8 auf 36 Dollar pro Barrel anheben will.

Nach Ansicht von Hervé Ladsous, Generaluntersekretär der UNO für Peacekeeping-Operationen, könnten die Spannungen zwischen den beiden Staaten zu einem offenen Konflikt führen. Weitere Konflikte könnten verheerende Auswirkungen auf die ganze Region haben.

(Fidesdienst, LM, 10.12.2011)