Erdbebenhilfe: Ein Zwischenbericht

Ein gutes halbes Jahr ist vergangen seit den schweren Erdbeben in Ecuador. Auf unseren Aufruf um Hilfe für die Betroffenen sind zahlreiche Spenden eingegangen.

An Spenden für die Erdbebenopfer sind eingegangen:
Auf verschiedene Spendenaufrufe hin sind in der Missionsprokura Ellwangen bis Mitte September direkt auf das Konto Erdbebenhilfe 20430 € eingegangen. Weitere knapp 20000 € sind in bar oder über Pater Baumann für die Opfer des Bebens gespendet worden. Pater Baumann war sechs Jahre in der Pfarrei Muisne tätig und kennt die Verhältnisse dort gut. So konnten bis Mitte September in zwei Überweisungen 40000 € nach Esmeraldas überwiesen werden.

Unterstützt wurde dabei:

  • Eine Reihe von direkten Hilfsmaßnahmen in den ersten Wochen nach dem Erdbeben wie Suppenküchen, Medikamente, Zelte und Dinge des täglichen Bedarfs.
  • die Errichtung von provisorischen Klassenräumen für die beiden zerstörten Schulen in Chamanga und in Muisne.
  • Hilfe für besonders betroffene Familien zum Wiederaufbau oder zur Reparatur von zerstörten oder stark beschädigten Häusern.

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Noch zu tun ist:
Da ist vor allem der Wiederaufbau der beiden kirchlichen Schulen in Chamanga und Muisne. Die Schule in Chamanga muss komplett neu gebaut werden, die von Muisne wurde stark beschädigt. Zum Leiter des Wiederaufbaus hat der Bischof am 20. Juni Mike Zipf ernannt. Konkret helfen wollen wir auch einem Dorf der Chachi-Indios (Cayapas), deren Schule und Kapelle zerstört wurde.

Bischof Eugenio Arellano von Esmeraldas dankt allen, die dabei mitgeholfen haben und weiterhin helfen, von ganzem Herzen.

2016-12-21T03:47:42+00:00