Bruder Peter Niederbrunner zurück in Südafrika

Viele kennen Bruder Peter als Koch und „gute Seele“ in Josefstal. Er stammt aus Taisten in Südtirol. Seit Anfang 2016 ist er nun schon zum zweiten Mal in Südafrika, in Maria Trost, dem Bildungszentrum der Diözese Witbank. Er schreibt:

Maria Trost ist kein fremder Ort für mich. Von 1985 bis 2007 war ich schon in Südafrika, davon drei Jahre in Maria Trost. Jetzt ist meine Tätigkeit hier vor allem im Pastoralzentrum der Diözese.  Hierher kommen Leute zu verschiedensten Kursen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Maximal können wir bis zu 200 Personen aufnehmen. Bei einigen einzelnen Veranstaltungen kann es auch mal sein, dass bis zu 3000 Menschen an einem Tag kommen, zum Beispiel an Maria Himmelfahrt. Dann ist das Zentrum wirklich voll, es wird die ganze Nacht gebetet und gesungen mit heiliger Messe, Anbetung und Prozession mit Kerzenlicht.
Ich kümmere mich hier um die Verwaltung, die Küche, die Einkäufe und um die Angestellten. Außerdem muss ich schauen, dass alles in Ordnung gehalten wird, vom Platz angefangen bis zu den Gebäuden und den Fahrzeugen. Wenn ich auf die Anfangszeit zurückschaue, dann kann ich sagen, es war für mich eine neue Herausforderung. Um die Gebäude herum musste ich einiges abholzen, weil die großen Bäume eine Gefahr für die danebenstehenden Gebäude waren.
Ein anderes Projekt war bis jetzt die Kirche, die außen und innen renovierungsbedürftig war. Die Kirche wurde in den 1920er-Jahren von unseren inzwischen verstorbenen Mitbrüdern nur aus Lehm gebaut. Inzwischen wurde sie einige Male renoviert, aber nun war es wieder Zeit, Hand anzulegen. Das Dach wurde neu abgedichtet und hergerichtet, die Wänden waren innen und außen waren voller Sprünge, so dass ein Anstrich unvermeidlich war. Jetzt sieht sie wieder wie neu aus und die Menschen freuen sich, darin Gottesdienste zu feiern.

Noch andere Dinge stehen auf dem Programm. Eines davon ist die Küche, die auch dringend renoviert werden muss. Mal sehen, wie ich das anstellen werde, da wir dauernd Gäste haben und schlecht ausweichen können.
Dann haben wir noch einen Bücherladen, wo die Menschen alle möglichen Schriften, Rosenkränze und andere kirchliche Dinge kaufen können.

Peter Niederbrunner

2017-11-23T08:51:42+00:00