Der erste Bio-Sozial-Hof Südtirols

Auf der Baustelle in Brixen-Milland gehen die Arbeiten nach der Winterpause weiter. Bruder Bruno Haspinger informiert über das Konzept für den neuen Bauernhof: „In den Eingangsbereich des Hauses wird der Hofladen kommen und im ersten Stock wird die Pächterfamilie wohnen sowie eine Art Buschenschank aufmachen. Dafür ist auch eine den Vorschriften entsprechende Küche eingerichtet. Ebenso ist ein Zimmer für „Urlaub auf dem Bauernhof“ vorgesehen. Im oberen Stock wird die zweite Familie wohnen. Sie hat auch ein oder zwei Zimmer für „Urlaub auf dem Bauernhof“. Das Ganze ist vor allem wegen der Auflagen vom Denkmalschutz sehr teuer und zeitraubend. Die Menschen werden je nach Kapazitäten in verschiedene Arbeitsbereiche integriert: Landwirtschaft, Stall, Gästezimmer. Zugleich ermöglicht der Hof Externen hautnah mitzuerleben, was biologische Sozialagrikultur bedeutet. Ihre Ziele sind: eine nachhaltige, biologische und faire Landwirtschaft betreiben; Menschen in schwierigen Lebenssituationen Arbeit und Erfahrung bieten; Ort der Begegnung, des Austausches, des voneinander Lernens sein; zukunftsweisende Formen des Zusammenlebens zu experimentieren.“

Bruder Bruno Haspinger, zuerst erschienen auf www.comboni.org.

2017-05-12T09:00:04+00:00